5 Gründe warum Non-Profits im Zeitalter von Social Media einen Blog brauchen

1)Inhalte für die Verbreitung

Mit einem Blog verfügt die Organisation über eine Ressource von aktuellen Inhalten für die weitere Verbreitung auf Twitter, Facebook & Co.Das wichtigste bei Social Media sind Inhalte, ohne sie bleiben alle modernen Formate im Web leere Hüllen. Blogs erlauben einer Organisation, aktuelle, relevante aber auch informelle Inhalte schnell und gezielt zu verfassen und zu verbreiten. Der große Unterschied zur ersten Blog-Welle ist die Verknüpfung mit Diensten wie Twitter und  Social Networking Sites wie Facebook. Alle Blogeinträge werden in die entsprechenden Kanäle geleitet, z.T. in verkürzter Form, und übernehmen so die zentrale Rolle in der dauerhaften Kommunikation mit der Außenwelt im Netz.Der entscheidende Unterschied zur herkömmlichen statischen Webseite ist der sich permanent erneuernde Inhalt. Webseiten sind statisch, dienen zur Grundinformation und ihre Inhalte werden somit auch nicht von Externen aufgegriffen und weiter verbreitet, z.B. über so genannte Re-Tweets.

2) Blogs verbessern die Suchergebnisse von gemeinnützigen Organisationen
In letzter Zeit haben Suchmaschinen wie google oder Bing ihre Suchmethodik umgestellt. Anstatt Meta-Tags verwenden Sie nun Schlüsselworte in Seitenüberschriften. Hintergund war die immer ausgefeiltere Manipulation von Suchergebnissen über Meta-Tags.
Durch Blog-Software wie z.B. WordPress wird bei jedem Blogeintrag automatisch der entsprechende Überschriften-Code hinzugefügt. Über diese Methodik können Non-Profit-Organisationen ohne große technische SEO-Anwendungen ihre Suchplatzierungen deutlich verbessern. Eine Platzierung auf den ersten zwei Seiten von google bei relevanten Schlüsselwörtern drückt sich definitiv positiv in den Besucher- und damit letztlich auch Spenderzahlen der Organisation aus. Im immer weiter fortschreitenden Kampf um Aufmerksamkeit in einer zunehmend dichter werden Informationsflut lassen sich über Blogs auch technisch ein paar „Seiten Vorsprung“ heraus arbeiten.

3) Blogs erleichtern die statistische Analyse von Lesern
Die meisten technischen Plattformen für Blogs wie z.B. WordPress bieten eine Menge an statistischen Daten über das Lese- und Klickverhalten von Blogbesuchern bzw. -lesern.
Darüber hinaus wird deutlich, von welchen Webseiten die Besucher auf den Blog kamen. Dies ermöglicht eine Anpassung der Inhalte an die Interessen der Leser und einen gezielten Ausbau der Ansprache über Drittseiten.

4) Aufbau von Beziehungen mit Lesern (community building)
Community building, eines der Schlagworte im Bereich Social Media in den letzten ein bis zwei Jahren, findet nicht nur auf Facebook und Co statt, sondern auch auf der Blogplattform selber. Schließlich waren Blogs und ihre Möglichkeit der Kommentierung einer der Anfänge des Social Web. Blogs dienen also nicht nur als Futter für den Community-Aufbau auf Facebook & Co, sondern bieten auch direkt die Möglichkeit der Interaktion für Unterstützer einer Organisation.

5) Vergrößerung des Freundeskreises mittels Blog
Blogs eigenen sich eher als Webseiten dazu, mittels der Icons von Facebook & Co neue Follower bzw. Freunde zu generieren. Blogs sind lebendig, haben einen persönlichen Touch und grenzen sich für diese Funktion der Vergrößerung des eigenen Netzwerkes positiv von der statischen Webseite ab. Blogs erlauben durch ihre wechselnden Artikel, verschiedene Schwerpunkte zu setzen und unterschiedliche Themen emotional zu besetzen. Alles gute Voraussetzungen, um Menschen zu erreichen, die sich dann wiederum als Freund der Organisation präsentieren.

Web 2.0 Fundraising – eine Defintion

Web = Web 1.0 + Web 2.0 + Web 3.0

In sogenannten Tekkie-Kreisen werden Begriffe wie statisches Web, User-Generated-Content oder semantisches Web routinemäßig benutzt. Hingegen haben viele Organisationen Schwierigkeiten, sich im Web – ist es nun das Web, das Web 2.0 oder gar das Web 3.0 ? – zurecht zu finden. Um hier ein wenig Licht in das Dunkel zu bringen, einige Definitionen und Charakteristika der Unterschiede zwischen den Web-Definitionen:

Web 1.0: Eine Webseite, ein Spendenbutton und eine Dankes-Mail
Das entscheidende Charakteristikum des Web 1.0 ist die unilineare Kommunikation – eine Person oder Organisation stellt Inhalte (Content) ins Netz, bewirbt diese ggf. per E-Mail und lässt als Interaktion mit dem User höchstens einen Spendenbutton zu. Information gelangt vom Betreiber zum User ohne Einbindung und Rückmeldung.
Web 2.0: Blogs, Wikis und Social-Networking-Seiten
Der große Unterschied zum Web 1.0 ist beim Web 2.0 die Kommunikation in beide Richtungen. Über Blogs, Wikis und vor allem Communities wie Facebook wird dem Nutzer die Möglichkeit gegeben, Inhalte zu kommentieren, zu posten und zu bewerten. Das sogenannte Mitmach-Web erhält seine stärkste Ausprägung durch Communities wie Facebook oder Personal Fundraising Portale wie Justgiving oder Helpedia. Der Nutzer wird zum Dreh- und Angelpunkt, indem er Inhalte konsumiert, sie dann aber weiterleitet und bewirbt. Gerade im Online-Fundraising liegen hier Chancen für Organisationen, denn neben einer Interaktion mit den Unterstützern bietet vor allem das Virale Marketing durch Spender in ihrem Bekanntenkreis die Chance, neue Spendergruppen zu erreichen und glaubwürdig an neue Zielgruppen heran zu treten. Durch die technischen Möglichkeiten wie z.B. Widgets können Inhalte und Anwendungen dezentral auch von Dritten verbreitet werden.
Web 3.0: Das Internet wird mobil
Die letzte technische Neuerung verändert das Internet hin zu einem alltäglichen mobilen Begleiter. Smartphones und Netbooks erlauben zusammen mit W-Lan den Zugriff von jedem Ort zu jeder Zeit. Dafür müssen Webseiten und Apps angepasst sein, damit sie auf mobilen Endgeräten gut gelesen und bedient werden können. Mit Group Text Campaigns werden Zugriffe erzeugt und über SMS-Spenden das Mobil Fundraising ermöglicht. Die Vorteile liegen gerade beim Fundraising für Nothile und Katastrophen auf der Hand: Eine schnelle Information und Ansprache der User und die direkte Reaktion der Nutzer ermöglichen ungeahnte Fundraisingerfolge in kürzester Zeit. Aber auch für Kampagnen ergeben sich aus dem Web 3.0 große Mobilisierungspotentiale.

Was bleibt denn nun? Web 3.0 = Web 1.0 + Web 2.0 ?

Die wichtigste Nachricht: Die drei Stufen des Web bauen aufeinander auf und sind ergänzend, nicht ablösend, zu nutzen. Die Grundlage des Web 1.0, Webseite und E-Mail-Newsletter, werden ergänzt durch Web 2.0 Angebote sowohl auf der eigenen Webseite als auch dezentral im Netz, z.B. in Social Communities.  Alle diese Angebote werden dann angepasst für das Web 3.0, um weitreichend mit Spendern zu kommunizieren. Das Web 3.0 wird das Fundraising und Campaigning verändern, z.B. durch geotargeting und Group Texting. Dies wird vor allem auf Facebook, Twitter und Smartphone Apps stattfinden.
Dabei gilt: Es gibt keine Einheitslösung! Spender sind durch Alter, Geschlecht, Standort, Bildung etc. unterschiedlich anzusprechen, da sie unterschiedliche Bedürfnisse haben.  Doch die geringen Kosten auf Seiten der Technik machen es auch für Nonprofit Organisationen möglich, alle Facetten des Web zu nutzen. Nur die personellen Ressourcen müssen nachhaltig zur Verfügung gestellt werden, denn eine Web 3.0 – Kommunikation erfordert weit mehr Input und Zeit als ein Weihnachtsmailing.

Aktiv werden – Aktionen starten

Innerhalb kürzester Zeit haben unsere Organisationen die Spendenaktionen angenommen, konfiguriert und in ihre eigene Webseite eingebunden.

Die Ergebnisse und die damit erzielten Spenden können sich sehen lassen wie bei u. a. Kindernothilfe, Handicap International, Aktion Deutschland Hilft, Deutsches Rotes Kreuz, Lauf für mehr Zeit oder Care.

Hier gibt’s Links zu den Organisationen, die die Spendenaktion eingebunden haben.

Online-Spenden mit Gutscheinen

Die FundraisingBox ermöglicht nun die Online-Spende via Gutscheinen. Dies wird realisiert durch die Kooperation mit der HelpCard, der sozialen Geschenkekarte in Deutschland. Die HelpCard kann von Engagierten und Spendern über verschiedene Portale der Organisationen bestellt werden und über die Add-ons der FundraisingBox auch wieder zu Gunsten der Organisation eingelöst werden.

Spendenformular auf der eigenen Homepage

Spendenformulare, die in der eigenen Webseite integriert sind, machen Ihre Organisations-Webseite für Spender noch attraktiver.

Die FundraisingBox bietet mit ihrem Spendenformular jetzt das erste voll-konfigurierbare Spendenformular mit verschiedenen Zahlungsweisen an, die individuell konfigurierbar sind.

Weitere Informationen zum Spendenformular.