Newsletter-Dienstleister für Non-Profits

E-Mail-Newsletter mit den richtigen Dienstleistern als effiziente und günstige Alternative zu klassischen Mailings

Briefe in größerer Stückzahl zu versenden, ist mühsam, teuer und aufwendig. E-Mails in großer Stückzahl zu versenden ist zwar nicht teuer, aber für die meisten NGOs sowohl aufwendig als auch technisch zu schwierig. Denn wer schon einmal versucht hat, aus seinem normalen E-Mail-Account heraus hunderte oder gar tausende von E-Mails zu verschicken, der wird schnell merken, wie man hier an seine bzw. die Grenzen eines normalen E-Mail-Providers stößt. Ganz davon abgesehen, das man nicht bei 2.000 E-Mails die Funktion „Lesebestätigung anfordern“ aktivieren kann, um die Öffnungsrate seines Newsletters zu messen.

Um sich von Anfang ein eine zukunftssichere Newsletter-Versendung und auch Newsletter-Verwaltung aufzubauen, sollte man lieber auf einen der professionellen Anbieter zurückgreifen. Die Anbieter unterscheiden sich vor allem in der Bereitstellung: Als SaaS-Anbieter oder als Programm, das auf dem eigenen Rechner bzw. Server läuft (phplist oder OpenEMM). Letztere bekommen zwar gute Kritiken, lassen jedoch Punkte in der Anwenderfreundlichkeit liegen. Darüber hinaus besteht bei Lösungen auf dem eigenen Server immer das Problem der Updates und unterschiedlichen Lizenzen und Konfiguration bei mehr als einem genutzten Rechner. Die online zur Verfügung stehenden Tools haben wie generell bei Software-as-a-Service den Vorteil, rechnerunabhängig größtmögliche Flexibilität bei höchster Sicherheit zu bieten. Darüber hinaus sind SaaS-Lösungen immer auf dem neuesten Stand der technischen Entwicklung.

Ein wichtiger Punkt unabhängig vom ausgewählten Dienstleister: Jeder Newsletter sollte die Eintragung über das “Double-Opt-In“- oder wenigstens das “Confirmed Opt-In”-Verfahren ermöglichen bzw. über eine Textzeile am Ende des Textes das Abmelden vom Newsletter auf recht einfache Weise ermöglichen. Auf diese Weise reduziert man die Gefahr, vom Empfänger als Spam markiert zu werden. Je mehr Spam-Markierungen man bekommt, desto eher die Wahrscheinlichkeit, das die eigene Absenderadresse bei E-Mail-Providern von vorne herein als Spam klassifiziert wird.

Newsletterversand mit SaaS-Lösungen

In vielen Bereichen sind Online-Lösungen heute Standard. Das gilt nicht nur für Hosting sondern eben auch für Mailings. Grundidee dahinter: Zeit und oft auch Kostenersparnis gegenüber anderen Lösungen, egal ob Lizenz oder Freeware. Schließlich muss man sich nicht um Installation, Wartung und Weiterentwicklung kümmern. Das alleine sollte einer Non-Profit-Organisation schon das Geld wert sein. Denn es reduziert mögliche Fehler und Komplikationen und erlaubt es, mehr Zeit mit den eigentlichen Kernaufgaben der Organisation zu verbringen.

Wenn eine deutsche Benutzerführung wichtig ist, kommt die deutsche Lösung CleverReach ins Spiel. Sie bietet erfreulicherweise eine ähnlich kundenfreundliche Preisgestaltung wie die amerikanischen Konkurrenten und lässt den Kunden die Wahl zwischen monatlich wechsel- oder pausierbaren Paketen mit festen Versandlimits oder der Abrechnung auf Prepaid-Basis.

Einer der bekanntesten Services im englischsprachigen Raum ist Aweber. Das Unternehmen ist seit 1998 am Markt und verfügt über einen sehr hilfreichen Blog und Newsletter mit nützlichen Tipps zum Thema E-Mail-Marketing. Der Blog sollte von jedem besucht werden, um einen guten Überblick über das Thema Newsletterversendung zu bekommen.  Preislich rangiert Aweber bei $19 monatlich, $49 quartalsweise oder $194 jährlich für 500 Empfänger. Bei mehr Empfängern gibt es weitere teurere Stufen.

MailChimp liefert bei Kampagnen in diesem Umfang sogar kostenfrei. Bis 500 Empfänger und 12.000 E-Mails pro Monat bleibt MailChimp kostenlos, ab 501 Empfängern werden dann entweder $15 pro Monat fällig oder man bezahlt für jede einzelne Mail (ab 0,005 Cent). Die Feature-Liste ist sehr umfangreich und enthält von Google Analytics Integration über A/B Split Testing bis zu einer API-Schnittstelle fast alles Wünschenswerte.  Zur einfachen Integration von anderen Programmen und Webdiensten werden unter anderem Plugins für Drupal, Joomla, Magento, osCommerce und WordPress angeboten.

CampaignMonitor ist nach eigenen Angaben ein Dienst für “Designer und ihre Kunden”. Der Funktionsumfang mit Werkzeugen wie Listen-Verwaltung, Bounce-Management, Klick-Tracking und Erfolgsauswertung ist hoch. Besonderen Wert legt man bei Campaignmonitor auf“Designfunktion für schöne E-Mails” sowie die White-Label und Resell-Möglichkeiten. Das Abrechnungsmodell eignet sich gut für einen Test denn  es gibt keine monatlichen Grundgebühren, sondern nur Kosten pro verschickter E-Mail. Pro Kampagne die an mehr als 5 Empfänger geht 5 Dollar plus 1 Cent für jeden Empfänger. Bei 500 Empfängern wären das also $10. Daneben gibt es auch Paketpreise mit Stufen von 15 – 500 Dollar im Monat.

Newsberry ist auch kostenlos, allerdings nur bis zu einer Anzahl bis 100 Empfänger. Darüber hinaus gibt es stufenweise Pakete (bis 500 Empfänger $5, bis 2500 Empfänger $15, usw.). Die Anzahl der zu sendenden E-Mails ist dabei nicht beschränkt und es gibt kostenloses Hosting für integrierte Bilder dazu. Auch eine Zahlung pro Mail ist möglich, 500 Stück kosten einzeln beispielsweise 7,50 Dollar.

Sendloop hat entweder monatliche Flatrates (z.B. $35 für 2500 Empfänger) oder keine monatlichen Kosten und nur die Berechnung der E-Mails. mit genau 1 Cent. Ergibt bei einer Mail-Kampagne an 1500 Empfänger zum Beispiel 15 Dollar. Auch Sendloop hat die üblichen Verwaltungs-, Template-, Analyse- und Integrations-Features. Pro Monat gibt es 25 kostenlose Credits (Mails).

ConstantContact (bis 500 Empfänger $15 pro Monat) und iContact (250 Empfänger $9,95 pro Monat, 2.500 Empfänger $29, usw.) sind weitere Tools, die ähnliche Preis- und Funktionsparameter haben.

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